Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe

Austauschprogramm des Landes Baden-Württemberg

Simon Pfeffel erhält Katalonien-Stipendium

Simon Pfeffel, Absolvent der Kunstakademie Karlsruhe, erhält das künstlerische Austauschstipendium mit Katalonien und wird im September und Oktober 2019 im Kunstzentrum Hangar zu Gast sein. Ebenfalls ausgewählt wurde Shaotong He. Im Gegenzug kommen die Künstlerinnen Alba Mayol Curci und Marcela Jacarilla Jordá im Juli und August nach Baden-Württemberg. Sie präsentieren im Anschluss an ihren Aufenthalt ihre Arbeiten im Württembergischen Kunstverein. Dies teilt die Kunststiftung Baden-Württemberg in einer Presseerklärung mit. Der Künstleraustausch zwischen Baden-Württemberg und Katalonien findet in diesem Jahr zum fünften Mal stattfindet.

Das auf Initiative des Goethe-Instituts Barcelona, der Kunststiftung Baden-Württemberg, dem Württembergischen Kunstverein und dem Kunstzentrum Hangar, Barcelona, ins Leben gerufene Austauschstipendium zwischen Baden-Württemberg und Katalonien wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und der katalanischen Landesregierung gefördert. „Der internationale kulturelle Austausch steht ganz im Zeichen der engen Zusammenarbeit der Regionen Katalonien und Baden-Württemberg. Der Austausch der Künstlerinnen und Künstler vertieft die kulturellen Beziehungen und verbindet zwei wichtige Kunst- und Kulturregionen miteinander“, sagte Kunststaatssekretärin Petra Olschowski. Baden-Württemberg und Katalonien pflegen seit fast 30 Jahren eine enge Verbindung über die „Vier Motoren für Europa“, eine Arbeitsgemeinschaft zwischen Baden-Württemberg, Katalonien, der italienischen Region Lombardei und der französischen Region Auvergne-Rhône-Alpes.

Insgesamt vier Künstlerinnen und Künstler erhalten die Möglichkeit, das jeweilige andere Kunstfeld zu erforschen und sich für zwei Monate einer ortsspezifischen Arbeit zu widmen. Der Künstleraustausch dient dem Dialog zwischen katalanischen und baden-württembergischen Künstlerinnen und Künstlern und ermöglicht ihnen, ihre internationalen Netzwerke auszubauen.